Erster Blogbeitrag

Von Abschieden und Neuanfängen…

Warum gerade jetzt ein Blog? Muss man das eigentlich immer erklären. Reicht nicht auch einfach das Bauchgefühl. Oder die Herzensstimme.Lust auf etwas Neues.

Dazu ein Schubs von lieben Menschen,

die sagen „Mach das! Du musst einfach schreiben „.Punkt. Kuss. Punkt.

Was stimmt. Nichts mach ich lieber. Und nirgends lassen sich meine Gedanken besser für mich ordnen, lesen und verstehen – als auf Papier.

In der der letzen Zeit habe ich deshalb viel geschrieben. Für mich. Manchmal für andere. Hab meine Gedanken auf Papierflieger gesetzt.

Hinter uns liegt eine intensive Zeit, wenn es um Abschiede und Neuanfänge, um zurück lassen und neu beginnen geht. Nicht weil etwas „schlimmes“ passiert ist. Zum Glück.

Sondern vielmehr etwas Schönes.

Meine Kinder sind weiter gewachsen. Groß und größer geworden. Innen wie Außen.

Das tun sie natürlich ständig. Ich weiß. Genau das wünschen wir uns alle ja auch für unsere Kinder.

Aber während sie manchmal „nur“ aus Jacken und Schuhen heraus wachsen oder plötzlich an die Gläser im höheren Regal reichen – gibt es da auch die anderen Phasen, die in denen das Wachsen einen neuen Lebensabschnitt bedeuten.

Veränderungen die Ort, Tagesablauf und Umfeld betreffen und das Gewohnte oftmals ein bisschen durch rütteln.

Das können der Neuanfang an Krabbelstuben-, Kindergartenstarts, Einschulungen, Übergang zu weiterführenden Schulen oder Beginn einer Ausbildung sein.

Und genauso der Abschied davon!

Ich nenne sie deshalb manchmal „emotionale Großereignisse“,

weil sie anders als die vielen kleinen, leisen Abschiede, die man im Alltag mit Kindern fast unbemerkt hat – ziemlich laut und deutlich Abschnitte markieren.

Manchmal sogar begleitet von einem Fest,

bei dem man sich entweder Auf Wiedersehen oder Willkommen sagt.

Bei dem bunte Girlanden hängen und viele Menschen zusammen stehen.

Lachend. Aufgeregt. Emotional.

Wahrscheinlich auch etwas anstrengend. Innen intensiv.

Weil ein Abschied, aber auch ein Neuanfang immer beides haben.

Dieses ziehen im Herzen. Was sich schwer macht und beim atmen drückt.

Denn manchmal macht das Neue auch ein bisschen Angst.

Dann aber auch diese Vorfreude, die Neugier auf etwas Neues.

Vielleicht auch weil einen das Gefühl von Zeit in diesen Momenten ganz durcheinander bringt.

Zumindest schaut mein Herz diesen Sommer der Zeit ein paar mal verwirrt hinter her …

wie sie aus (m)einem Grundschüler einen Fünftklässler werden lässt, der plötzlich mit dem Bus allein zur weiterführenden Schule fährt und aus (m)einem Kindergartenkind ein Schulkind mit Zahnlücke … wo sie doch eben noch… na ihr wisst schon..

Und dann lächelt es mit feuchten Augen. Ja, das geht.

Ich glaube sogar, das ist bei Abschieden und Neuanfängen ziemlich normal!

 

Published by

Eine Antwort auf „Erster Blogbeitrag

Schreibe eine Antwort zu Martina Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s